Gevatter Tod zu Besuch an der Universität Leipzig

Am 20. Mai hatten wir Besuch von Gevatter Tod an der Universität Leipzig.

Es galt den Tod der Volluniversität zu betrauern, welche mit dem heutigen Besuch des Tods endgültig ihren würdevollen Titel verloren hat.

Es war eine schöne Zeit mit dir, liebe Volluniversität! Trotzdem besteht die Hoffnung, dass nach der Landtagswahl neues Leben in die alte alma mater gehaucht wird.

Gevatter Tod

Gevatter Tod holt die Volluniversität Leipzig ab

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Klingeln gegen Pfeifen – Fahrraddemo in Leipzig am 19. Mai

Gestern war die vierte Fahrraddemo mit dem passenden Motto “Klingeln gegen Pfeifen” auf den Straßen Leipzigs.

Bei strahlender Sonne fanden sich knapp 350 Menschen ein um gemeinsam auf die unterfinanzierte Bildungslandschaft aufmerksam zu machen.

Ein Ende des Protests ist nicht in Sicht, wir machen weiter bis endlich angemessen Geld im Bildungsbereich vorhanden ist!

Bild Fahrraddemo

Fahrraddemo am 19.05. in Leipzig

 

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Nachrichten aus Freiberg

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg hat in ihrer aktuellen Nachrichtensendung das Thema Kürzungen aufgegriffen.

Spannende Bilder aus Freiberg, die uns da erreichen! Aber seht selbst:

Kürzer geht’s nicht! So viel ist klar. Kommt zur Demo am 25.06 in Leipzig!

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Viel passiert – Weiter geht’s! Rückblick und Vorschau des Protests

Nachdem in der letzten Woche die zweite Aktionswoche auf dem Campus der Universität Leipzig mit der großen Bunten Auftaktveranstaltung “Protestlauf gegen Kürzungen” begann, ging es in Chemnitz mit Protesten während der Eröffnung des Staatlichen Museums für Archäologie weiter.

Weiter geht es in der nächsten Woche mit der vierten Fahrraddemo in Leipzig um 17 Uhr ab der Moritzbastei unter dem Motto “Klingeln gegen Pfeifen”. Kommt zahlreich, gut gelaunt und seid weiter laut gegen Kürzungen. Kürzer geht’s nicht!

Bild

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Brandprozession zur Museumsnacht am 10.05 auf Nikolaikirchhof

Neue Woche, neuer Protest:

Am 10.05 wird um 22 Uhr im Rahmen der Museumsnacht eine Brandprozession auf dem Nikolaikirchhof stattfinden.

Die Fachschaft der Archäologie wird dabei eine geschichtlich korrekte Brandbestattung vorführen und so auf die Kürzungen allgemein und besonders die Schließung des Instituts für klassische Archäologie aufmerksam machen.

Brandbestattung

Brandbestattung – Quelle: http://www.bestattung-pongau.at

 

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Solidarität mit Halle – StuRa Uni Leipzig ist vor Ort

Am heutigen Dienstag fand ab 15 Uhr in Halle unter dem Motto “Strei(k)t für vielfältige Bildung” eine Demonstration statt.                                                                                          Neben den vielen Betroffenen aus den verschiedenen von Kürzungen oder Schließung bedrohten Instituten, Gewerkschaften und Verbänden, hat sich auch eine Delegation des StuRa der Uni Leipzig auf die Reise und Route begeben.

Großen Dank geht an die Mitfahrer_innen aus Leipzig und den Organisator_innen aus Halle, besonders für die Ankündigung der Demonstration in Leipzig am 25.06 um 13 Uhr ab dem Augustusplatz.

Solidarisch miteinander – in Sachsen, Halle und überall!

StuRa Uni Leipzig bei Demo in Halle

StuRa Uni Leipzig bei Demo in Halle

StuRa Uni Leipzig bei Demo in Halle

StuRa Uni Leipzig bei Demo in Halle

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Diskussion heute: Der Fall der Theaterwissenschaft

Der Fall der Theaterwissenschaft. Geisteswissenschaften zwischen
Ökonomisierung und kritischem Korrektiv

am 26. April 2014 um 19.30 Uhr
im Theater der Jungen Welt, Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig.

Es diskutieren Kultur- und Bildungspolitiker aller demokratischen, im Sächsischen Landtag vertretenen, Parteien:

Reik Hesselbarth (FDP),
Dr. Skadi Jennicke (Die Linke),
Holger Mann (SPD),
Prof. Dr. Günther Schneider (CDU),
Norman Volger (Bündnis 90/Die Grünen).

Moderation: Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider (Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig).

Der öffentliche Einspruch gegen die katastrophalen Auswirkungen der Spar- und Streichpolitik der Landesregierung des Freistaates Sachsen, welche diese den Hochschulen aufzwingt, hat noch nicht zu Korrekturen geführt. Es sind alle gefragt, die ein Interesse daran haben mitzureden über die Gestaltung der Gesellschaft, in der sie leben möchten. Die Sparvorgaben treffen die Universitäten in ihrer Substanz
und wirken nachhaltig in die Gesellschaft hinein.

Das Rektorat der Universität Leipzig arbeitet inzwischen weiter an der Umsetzung der Sparvorgaben. Eine inhaltliche Debatte wird dabei durch das Ausweichen auf flexibel gehandhabte Leerformeln vermieden. Sogar die Konsequenz der Schließung ganzer Institute wird für unausweichlich ausgegeben. Das Bekenntnis zur »Volluniversität« wird aber unglaubwürdig, wenn Fächer wie Theaterwissenschaft, Archäologie und vielleicht auch bald Philosophie einfach nicht mehr dazu gehören sollen. Auch viele weitere Studiengänge sind akut in ihrer Substanz
bedroht. Auf destruktive Weise ist so die massive Gefährdung des
Leipziger Instituts für Theaterwissenschaft ein beispielhafter Fall
für eine der universitären und kulturellen Bildung insgesamt drohende Entwicklung geworden.

Werden die Geistes- oder andernorts Humanwissenschaften genannten Fächer bloß noch nach Kriterien der Quantifizierung und der unmittelbaren Verwertbarkeit beurteilt? Ist das nicht sogar ökonomisch unklug? Wird ihr Wert für die Fragen des sozialen und kulturellen Lebens und Zusammenlebens der Menschen überhaupt verstanden? Soll der vielberufene Faktor Bildung endgültig reduziert werden auf messbare Bereiche? Müssen nicht gerade umgekehrt das Messbare und das ökonomisch Rentable immer wieder nach ihrem Nutzen für die gesamte Gesellschaft befragt werden? Und müssten demnach Bildung und Kultur nicht stärker gegen ihre strikte Ökonomisierung verteidigt werden?

Wir hoffen sehr auf Ihre rege Teilnahme und eine Beteiligung aller, denen an der Gestaltung unseres Lebens in der Stadt und in einem Land liegt, das in Zukunft mehr denn je auf Studierende aus aller Welt angewiesen sein wird.

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